bauhausKINDERbauhausKINDER

Blog

MasKLEErade

Hi Kiddies,
im Projekt des Mini Verlag der Buchkinder_Weimar e.V. haben Kinder und Jugendliche gemeinsam Kunst neu entdeckt – i
nspiriert von Paul Klee und seiner Idee: »Kunst macht sichtbar.«
Aber was heißt das eigentlich?
Die Teilnehmenden sind genau dieser Frage mit Emojis nachgegangen:
Wie zeige ich mich? Was verstecke ich? Und welche »Masken« trage ich – im echten Leben und online?
Und so lief das Projekt ab:
Mit Emojis und Zeichnungen wurden Gefühle und Gesichtsausdrücke erforscht
Auf dem iPad entstanden erste eigene Masken-Entwürfe
Inspiriert von Bauhaus (klare Formen) und Art Brut (wilde, freie Kunst) entwickelten alle ihren eigenen Stil
Aus einfachen Materialien wurden daraus echte 3D-Masken – jede einzigartig!
Und dann wurde es lebendig:
Die Masken kamen in kleinen Performances zum Einsatz, wurden gefilmt und gemeinsam angeschaut. Dabei ging es um spannende Fragen wie:
Wie wirke ich auf andere? Wie fühle ich mich dabei?
Das Besondere:
Alle konnten selbst entscheiden, wie sie mitmachen – ob ruhig im Hintergrund oder auf der Bühne. Wichtig war: gemeinsam kreativ sein, Neues ausprobieren und sich gegenseitig stärken.
Das Ergebnis:
Ein Projekt voller Ideen, Mut und Ausdruck – festgehalten in Fotos, Videos und eigenen kleinen E-Books.
Am Ende zeigt sich: Kunst kann nicht nur schön sein – sie kann dir helfen, dich selbst besser zu verstehen und sichtbar zu machen.

Und neugierig?

31. März 2026, 15:41 Uhr


bauhausKINDER © ICH – Einfach spektakulär und phantastisch | Blog

Hereinspaziert
in unsere inklusive und überaus kreative
bauhaus Werkstatt »Einfach spektakulär und phantastisch«
Hier könnt ihr einmal ein Auge reinwerfen, was über 75 Kinder und Jugendliche in diesem Jahr
ganz im Sinne des bauhaus entwickelt und realisiert haben.

»Masken, Grimassen, Papierlapapp –
bei uns ging Kunst so richtig ab!
Über 75 Kids am Start,
Bauhaus war plötzlich bunt und smart.

Erst ans Tablet, Wisch und Klick,
Ideen wachsen Stück für Stück.
Layout, Farbe, Form und Plan –
bevor es an die Schere kam.

Paul Klee winkt von links herein,
Stabpuppen tanzen – fein und klein.
Gesichter lachen, Augen groß,
die Puppen sind hier einfach los!

Porträts auf Tellern – was für ein Ding!
Vom iPad direkt auf Porzellanring.
Mal Schiele schräg, mal Punkte satt,
Pointilismus? Läuft bei uns glatt!

Typo tanzt von A bis Z,
Buchstaben machen jetzt Ballett.
Große Masken aus Pappmaché,
Knüpfmatten, Farbe – olé olé!

Das triadische Ballett, ganz brav?
Nicht bei uns – wir machten’s magisch scharf!
Trimagisch, wild und fein,
Papierkostüme – groß und klein.

Hier trifft Kunst auf Medienkompetenz,
Handwerk, Fantasie und Intelligenz.
Tablet, Schere, Kleber, Mut –
Bauhaus neu gedacht tut richtig gut!

Dieses tolle Projekt wurde erst durch die großzügige und wertvolle Förderung durch den Paritätischen Gesamtverband, Kultur macht stark und das Ministerium für Forschung und Bildung ermöglicht. Dafür schreien wir ganz laut und bunt – DANKESCHÖN!

14. Dezember 2025, 18:06 Uhr


Die Kinder Volte – Impressionen zum Projekt – 2023

Die tanzende Volte | Die animierte Volte | Die partizipierende Volte
Innerhalb der drei Partizipations Werkstätten haben Kinder und Jugendliche um das gesehen werden gearbeitet und gekämpft.

Im Workshop »Die tanzende Volte« haben Kinder gemeinsam mit der Tanztrainerin Anja Bettenhäuser eine Choreografie für einen Flashmob erdacht und entwickelt. Dieser Flashmob stand für eine friedliche Demonstration, in welchem Kinder und Jugendlichen die Stadt Weimar auf ihre Bedarfe, ihre 6–jährige Arbeit an der Planung des Spielplatz am Zeughof und des nicht gehört werdens aufmerksam machen wollten. Die Musik zum flashmob haben Kinder und Jugendliche gemeinsam mit dem Musiker Paul Brody | Berlin komponiert. Am 27.10.2023 wurde dieser flashmob der Öffentlichkeit am Theaterplatz präsentiert.

Im Workshop Die animierte Volte haben Kinder und Jugendliche sich Gedanken für eine Kind gerechte Darstellung ihres Projektes, welches sie an die Öffentlichkeit richten wollen, gemacht. HIerbei schwankten sie zwischen filmischer Dokumentation und Animation. Um viele Altersgruppen anzusprechen wurde beides in vielen Arbeitsstunden erdacht und umgesetzt.

Im Workshop Die partizipierende Volte haben die angeschlossenen Kinder eine Marke für ihr Partizipationsprojekt entwickelt, welches jedes teilnehmende Kind für seine Arbeit im Projekt auszeichnen soll. Mit Hilfe des DesignLead Leos Olpp wurden sie in den 3D- Druck eingeführt und entwickelten zuerst aus diversen Knetmassen kleine Anhänger an einer stilisierten Sicherheitsnadel. Dies soll nun Ausdruck für die Wertschätzung ihrer Arbeit in diesem arbeitsreichen Jahr abbilden und sie für ihr Engagement und ihre Ideen auszeichnen.

Dieses Projekt wurde gefördert durch:
Paritätischer Gesamtverband | Kultur macht stark | Mini Verlag der Buchkinder_Weimar e.V.

22. Dezember 2023, 13:27 Uhr


bauhausKINDER© buero | Werkstatt Impressionen

Das bauhaus liefert selbst 100 Jahre nach seiner Gründung reichlich Inspiration, um Kinder und Jugendliche in den unterschiedlichsten Gewerken auszubilden und ihre Ideen, Fantasien und Gedanken zu bündeln. Dies zeigt die wunderbare und kreative Arbeit in den 6 verschiedenen Werkstätten, die alle einen Bezug zu einem besonderen Künstler/​Meister am bauhaus hatten. Tretet ein und staunt, was Kinderhände geschaffen haben. Lasst Euch inspirieren.

Wir sagen DANKE für die wertvolle und großartige Förderung!!!!

*Das Projekt wurde gefördert durch: Bundesverband Netzwerke von Migrantinnen Organisationen NeMO e.V. | Bundesministerium für Bildung und Forschung | Kultur macht stark | Mini Verlag der Buchkinder_Weimar e.V.
Technik wurde gefördert durch: NEUSTART KULTUR**

22. Dezember 2023, 00:29 Uhr


Dokumentation »Spielplatz am Zeughof« | Partizipationsprojekt

Seit 2018–2023 planen Kinder und Jugendliche den Spielplatz am Zeughof.
Wir haben die Kinder von Anfang an gebrieft, dass eine 1:1 Umsetzung mitunter nicht umsetztbar ist, aber wir die kind affine Expertise von Kindern und Jugendlichen, welche die Bedarfe eines Spielraumes wirklich kennen und jeden Tag nutzen, brauchen, um einen Spielraum für alle umzusetzen.
Seit 6 Jahren haben Kinder im Alter von 6 – 19 Jahren an diesem historischen Platz gearbeitet und ihre Visionen und Ideen eines generationenübergreifenden und barrierefreien Platz gebündelt und als Modell realisiert.
Sie haben Strassenumfragen, um die Bedarfe der verschiedenen Nutzergruppen zu eruieren und einfließen zu lassen, durchgeführt.
Sie haben mit den modernsten Medien gearbeitet, um ihre Ideen zu animieren.
Sie haben mit der Expertise von behinderten Kindern diesen Spielraum gestaltet, so dass er wirklich für alle Nutzer erlebbar ist.
Sie haben mit einem Künstler | Handwerker Spieltüren aus Holz (Murmelbahn, Klangspiel und Tic-Tac-To-Tür) in Origianlgröße entwickelt und gebaut.
Sie haben Leuchtobjekte für eine nachhaltige Illuminierung des Platzes erdacht und als Modelle umgesetzt, um diesen Platz auszuleuchten, um diesen so vor Vandalismus und Verschmutzung zu schützen.
Sie haben eine Animation, als städtisches Highlight (Projektion an die Mauer an der Musikschule) für die Weimarer Bevölkerung, aber auch für Touristen erarbeitet.
Sie haben die Geschichte dieses Platzes einfließen lassen und diese kindgerecht innerhalb von Hörspielen für diesen Platz vertont.
Der Musiker Paul Brody | Berlin hat mit ihnen gemeinsam eine stimmige Hintergrund Musik komponiert.
Seit 6 Jahren liefern wir der Stadt Weimar, hierbei dem Grünflächen Amt, jeden Bauabschnitt dieses Projektes innerhalb einer Dokumentation.
2020 haben wir trotz Corona online weiter gearbeitet und sukzessiv diesen Platz erarbeitet und für diese Arbeit sogar einen Preis erhalten (bjke – rauskommen).
Seit 6 Jahren werden die Kinder und Jugendlichen nicht gehört.
Man schenkt dieser Arbeit keine Aufmerksamkeit, obwohl ein Kooperationsvertrag geschlossen wurde.
Wir fragen uns – wie soll Partizipation innerhalb einer Kommune funktionieren, wenn eine lange Planungszeit von Kindern/​Jugendlichen nicht einmal gewertschätzt wird, indem man die Kinder, die es erarbeitet haben, an den Tisch holt und ihnen einfach nur zuhört?
Kinder sind nun dem Projekt entwachsen und haben das Gefühl, dass sich Partizipation nicht lohnt, da die Entscheider ihre Ideen gar nicht hören bzw. sehen wollen.
Es gibt einen Stadtratbeschluss, der besagt, dass wir in Weimar Partizipation als wünschenswert und wichtig erachten, und das die Verwaltung diesen Prozess unterstützen soll.
Aber diese Verwaltungsprozesse dauern einfach zu lange und 6 Jahre des nicht-gehört-werdens sind definitiv zu lange.
Es muss ein Umdenken in den Köpfen der Verwaltung stattfinden, denn für Kinder sind so lange Zeitfenster eher demotivierend als fördernd, wenn sie dann nicht sehen können, das ihre Ideen und ihre Arbeit weder gehört noch ansatzweise umgesetzt wird.
Mit dieser Verhaltensweise werden wir partizipative Prozesse in unserer Stadt | Kommune nicht verstetigen können und Kinder und Jugendliche wenden sich ab und werden wenig Engagement für ihre Lebenswelt investieren.

Download

24. Oktober 2023, 22:49 Uhr